undeuxtrois

Lieber P.,

ich weiß wirklich nicht, was ich von der ganzen Sache mit uns beiden halten soll. Auf irgendeine verkappte Art und Weise schein ich irgendwas für dich zu fühlen, meine Gedanken hängen die ganze Zeit nur an dir, obwohl wir uns ja so gut wie gar nicht kennen. Du bist für mich wirklich schwer einzuschätzen, und das macht mir Angst, verdammt viel Angst.

Ich meine, wir kennen uns ja kaum. Du hast gesagt, dass sich das noch ändern wird, aber wie sollen wir uns kennen lernen, wenn wir uns so selten sehen? Klar sollte ich geduldig sein, aber das fällt mir ziemlich schwer. Weißt du, ich mach mir einfach Sorgen, dass wir den Karren schon längst in die Scheiße gefahren haben. Du musst zugeben, dass wir's hätten langsamer angehen lassen sollen, und ich will sicherlich nicht, dass du mich für eine Schlampe hältst.

Du bist eine der wenigen Personen, in deren Nähe ich mich wirklich wohl fühle, aber ich glaube, dass ich für dich nicht gut genug bin. Der Gedanke, dass du unehrlich zu mir bist macht mich fertig, obwohl du mir ja nie einen Anlass dazu gegeben hast, sowas zu denken und vielleicht tu ich dir damit Unrecht, aber das liegt daran, dass du für mich so undurchsichtig bist.

Das schönste, was ich mir im Moment vorstellen kann, ist bei dir zu sein, aber gleichzeitig bist du die Person, die mir im Moment am meisten Kummer macht. Ich hab Angst P., verdammt viel Angst.

16.7.12 16:02
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de